Ein gemütliches Hideaway inmitten der idyllischen Bergwelt im Pays d`Enhaut lädt zum Verweilen ein: Im Hotel de Rougemont fühlen wir uns auf Anhieb wohl. Gleich an der Grenze zum Berner Saanenland, quasi am Röstigraben sowie nur wenige Autominuten von Gstaad entfernt, treffen wir auf das Boutiquehotel. Herzlich werden wir von den Mitarbeitern des Chalets empfangen.

Swiss Alpine Boutique Hotel & Spa Rougemont

Diskreter Luxus und spürbare Leichtigkeit spiegeln die Philosophie des Hauses wieder. „Chez nous – chez vous“ verspüren wir durch und durch. Sei es durch die alpine, warme und diskrete Gastlichkeit oder durch den Chalet-Lifestyle, der sich auch in den 19 Zimmern und 14 Suiten in Form von klaren Linien, grossen Fensterfronten und vielen natürlichen Materialien wie Wolle, Holz, Leder und feinste Felle wiederspiegelt. Die Zimmer und Suiten (davon vier Penthouse Suiten) liegen in den zwei Chalets „Videmanette“ und „le Rubli“, benannt nach den beiden Bergen der Region, auf die man direkte Sicht von den Zimmern hat.
Uns erwartet die Penthouse Suite zuoberst im „Videmanette“, welche sehr geschmackvoll und funktionell eingerichtet ist. Und: Natürlich mit Bergblick.

Schlafzimmer in der Penthouse Suite
Schlafzimmer in der Penthouse Suite (c) Outdoormind
Wohnzimmer mit Kamin in der Penthouse Suite im Hotel de Rougemont
Penthouse Suite Hotel de Rougemont (c) Outdoormind
Penthouse Suite im Hotel de Rougemont
Penthouse Suite (c) Outdoormind
Bergblick von der Penthouse Suite
Bergblick von der Penthouse Suite (c) Outdoormind

Bevor wir uns mit dem Direktionsehepaar treffen, möchten wir die Umgebung kennenlernen und machen eine kleine Wanderung durch den magischen Ort Rougemont. Bis auf die Züge, die Richtung Schönried und Gstaad fahren und wenige Autos auf der Strasse, scheint hier die Uhr ein wenig langsamer zu ticken. Zumindest in der Nebensaison. Wir kommen jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr raus: Ein Chalet ist hübscher als das andere. Abseits vom Jetset-Leben in Gstaad wird in Rougemont Ruhe und Ursprünglichkeit vereint.

Kirche in Rougemont
Kirche in Rougemont (c) Outdoormind
Idylle in Rougemont
Idylle in Rougemont (c) Outdoormind

Wir treffen das junge Direktionsehepaar Christine und Alexander Perper auf einen Apéritif. Seit Ende letzten Jahres leiten sie das Hotel und sind auch erst kurz vorher umgezogen. Die beiden waren vor ihrem Umzug nach Rougemont lange Zeit in New York in der Hotellerie tätig. So bringen sie viel Internationalität und Berufserfahrung mit. Sie strahlen aus, dass sie ihr Herzensprojekt gefunden haben.

Drinks mit Bergblick in der Bar Roc
Drinks mit Bergblick in der Bar Roc (c) Outdoormind

Kulinarische Entdeckungsreise im Hotel de Rougemont

Unter der Leitung von Chefkoch Jean-Luc Daniel werden im Restaurant Le Roc täglich raffinierte Speisen auf den Teller gezaubert. Vom Frühstück am Morgen bis zum Menu am Abend: für jeden Geschmack ist etwas dabei und auf Sonderwünsche wird gerne eingegangen. Täglich gibt es ein Menu mit lokalen und regionalen Produkten. Alpine Gastfreundschaft, warmes Licht und klare Farbakzente in ungezwungener Atmosphäre inklusive. Auch das Weinangebot kann sich sehen lassen. In der hauseigenen Vinothek können Weine verkostet und private Dinners abgehalten werden.

Frühstücksbuffet im Restaurant Le Roc
Frühstücksbuffet im Restaurant Le Roc (c) Outdoormind
Restaurant Le Roc Hotel de Rougemont
Restaurant Le Roc (c) Outdoormind
Restaurant Le Roc
Restaurant Le Roc (c) Outdoormind

Biken in Pays-d’Enhaut

Natürlich sind wir nicht nur wegen der Kulinarik hier, sondern möchten auch das Sportangebot wahrnehmen. Im Winter hält alle 15 Minuten der Skibus direkt vor dem Hotel, der die Gäste in wenigen Minuten zur Gondelbahn von Rougemont – La Videmanette bringt. Das Schöne daran: Das Skigebiet ist mit Gstaad verbunden. Scheinbar kann man hier auch gut Freeriden, aber das können wir jetzt natürlich nicht testen.
Da wir im Sommer da sind fokussieren wir uns auf das Wandern und das Biken. Wander- und Bikekarten gibt es im Hotel oder im Tourismusbüro. Allerdings kann ich euch die Bikekarte nicht wirklich empfehlen, da hier nur sehr einfache Bikerouten ersichtlich sind, die sich eher für Familien und weniger sportliche Biker eignen.

Wer Singletrails sucht sollte im Internet reserchieren oder noch besser einen Bikeguide buchen. Um in der wenigen Zeit, die mir zur Verfügung steht, so viel wie möglich zu sehen, zeigt mir Pierre, ein Bikeguide von Rivières et Aventures, ein paar Trails. Wir treffen uns in Château-d’Oex, 10 Minuten von Rougemont entfernt. Von dort aus geht es die Höhenmeter mit eigener Kraft über eine kleine Strasse gemütlich bergauf bis zum Traileinstieg. Das Ganze wiederholt sich noch zweimal am Tag an anderer Stelle. Jedes Mal bin ich beeindruckt was für versteckte Trailschätze er aus dem Hut zaubert. Über Wald und Wiese gelangen wir Querfeldein zu den Traileinstiegen. Ohne GPS Track ist man hier verloren. Sogar mit vielleicht, weil man kaum glauben würde, dass sich hinter der ungemähten Wiese ein Trail verbirgt. Aber ich habe ja Gott sei Dank einen local dabei.

Biken in Pays-d’Enhaut
Biken in Pays-d’Enhaut (c) Outdoormind

Zu guter Letzt geht es noch mit der Bahn hinauf zur Bergstation La Braye auf 1630 m.ü.d.M. Von dort aus fahren wir einzelne Trails vom weltmeisterlichen Cross-Country und Downhill aus den 90er Jahren. Die Strecken können immer noch befahren werden, wenn auch der obere Teil voll mit Geröll ist und demzufolge der Spassfaktor eher in den Hintergrund rückt. Weiter unten freue ich mich dann aber über ein paar Sprünge im Wald und später auf einige knifflige Passagen mit engen Kurven. Unten raus lohnt es sich tatsächlich und ich habe die Geröllpiste schon längst vergessen. Wer ein paar Tage in der Gegend ist sollte sich die Trails unbedingt mal ansehen. Und alle Bergbahnen transportieren Bikes (sofern sie in Betrieb sind, was in den Nebensaisonen in dieser Gegend so ein Thema ist).

Bergstation La Braye
Bergstation La Braye (c) Outdoormind

Das Hotel de Rougemont bietet auch ein „Ride & Relax“ Package an. Dies kann mit der Zeit vermutlich noch weiter ausgebaut werden. Erfahrene Biker sollten in jedem Fall ihr eigenes Bike mitbringen, da es vor Ort keine (gute) Bikeverleih-Möglichkeit gibt. Wer aber vor Ort Probleme mit dem Bike hat, Ersatzteile benötigt o.ä. kann sich an den Bikeshop Global cycles in Château-d’Oex wenden.

Ride and Relax Hotel de Rougemont
Ride and Relax Package (c) Outdoormind

Bei Schlechtwetter bietet das Fitnessangebot vom Hotel de Rougemont natürlich auch noch Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen.

La Spa

Nach einem langen Tag in den Bergen geht es ab ins Spa. Das Hotel hat einen kleinen aber feinen Wellnessbereich zu bieten. Es gibt ein Hammam und eine Sauna mit Aussicht auf den schönen Pool. Durch Fenster an der Decke hat man einen tollen Blick auf die umliegende Bergwelt.
Im Spa werden Gesichts- und Körperbehandlungen angeboten. Wir werden mit einer himmlischen Massage von Fatima verwöhnt. Besonders die Massage LiftAlpes mit Bergkräutern und Ölen der Marke Pure Altitude (Pflegeprodukte aus Alpenpflanzen) können wir wärmstens empfehlen.
So kann man ein Wochenende ausklingen lassen.

Spa mit Bergblick
Spa mit Bergblick (c) Outdoormind

Wir empfehlen das Hotel de Rougemont gerne weiter. Zimmerreise ab 320 CHF/Nacht. Jeden Sonntag gibt es im Restaurant Le Roc ein Brunch und am Wochenende gibt es im Sommer BBQ auf der Terrasse. Auch Gäste, die nur die Bar oder das Restaurant besuchen möchten sind herzlich willkommen.

Mehr Informationen findet ihr auch auf der Website: http://www.hotelderougemont.com

Hinweis der Redaktion: Wir wurden vom Hotel de Rougemont zu diesem Aufenthalt eingeladen – Vielen Dank dafür. Unsere Leser dürfen sicher sein, dass wir stets unsere Ansichten und Begeisterungen vertreten.