Surfen lernen an Nord- und Ostsee mit Kindern

Die Pfahlbauten am Strand von St. Peter-Ording
Die Pfahlbauten am Strand von St. Peter-Ording (c) Federal Waterways Engineering and Research Institute / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Surfen lernen mit Kindern muss nicht in Portugal oder Frankreich stattfinden. Auch an Nord- und Ostsee gibt es tolle Spots mit Surfschulen, die sich auf Kinder und Familien spezialisiert haben. Kürzere Anreise, vertraute Umgebung und lange Sommerabende am Strand. Nach unserem Beitrag zu den Familien-Surfcamps in Europa stellen wir euch heute die Spots vor der Haustür vor.

Sylt

Die Insel Sylt ist der bekannteste Surfspot Deutschlands. An der Westküste rollen die Wellen der Nordsee an die langen Sandstrände. In Westerland und Wenningstedt gibt es Surfschulen mit Kinderkursen. Achtung: Die Nordsee kann rau sein, und es gibt starke Strömungen. Surft nur in den ausgewiesenen Surfzonen und mit Surfschule.

St. Peter-Ording

Der riesige Strand von St. Peter-Ording ist ein Paradies für Kitesurfer, Windsurfer und Strandsegler. Für Kinder ideal: Bei Ebbe entstehen flache Lagunen, in denen die ersten Versuche ohne Wellen möglich sind. Die Pfahlbauten am Strand sind ein Wahrzeichen.

Kitesurfen bei Orth auf Fehmarn (c) Superbass / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Fehmarn

Die Ostseeinsel Fehmarn ist bei Kitern und Windsurfern beliebt. Die flachen Uferbereiche sind perfekt für Kinder, und bei jeder Windrichtung gibt es einen passenden Strand. Wellenreiten ist an der Ostsee nur bei starkem Wind möglich, dafür sind Windsurfen, Kiten und SUP umso besser.

Rügen und Usedom

An der Ostseeküste von Rügen und Usedom gibt es Surf- und Kiteschulen, die Kurse für Familien anbieten. Lange Sandstrände, Seebäder und ruhiges Wasser machen die Regionen ideal für Einsteiger.

Klitmøller, Dänemark

Wer echte Wellen sucht, fährt nach Klitmøller an der dänischen Nordseeküste, auch Cold Hawaii genannt. Hier gibt es Surfschulen, Campingplätze und eine entspannte Surfer-Atmosphäre. Das Wasser ist auch im Sommer frisch, also unbedingt einen guten Neoprenanzug einpacken.

Wassersport in Klitmøller, Cold Hawaii (c) Cold / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Darauf solltet ihr achten

Tipps für Surfen an Nord- und Ostsee:

  • Gezeiten beachten: An der Nordsee ändern sich die Bedingungen mit Ebbe und Flut
  • Strömungen: Nur in ausgewiesenen Zonen und nie allein surfen
  • Neoprenanzug in passender Stärke, für Kinder eher dicker
  • Surfschule mit Kinderkursen und kleinen Gruppen
  • Wetter und Wind im Blick behalten

Fazit

Surfen an Nord- und Ostsee ist für Familien eine tolle Alternative zum Atlantik. Ob Sylt, St. Peter-Ording, Fehmarn oder Klitmøller: Mit einer guten Surfschule lernen Kinder auch vor der Haustür das Wellenreiten, Kiten oder Windsurfen. Und abends gibt es Fischbrötchen am Strand.