Dass das Salzburger Land so einige schöne Ecken zu bieten hat, ist kein Geheimnis. Wir durften zwei Nächte in Leogang – dem Mountainbike-Mekka schlechthin – im Hotel Mama Thresl verbringen.

Einrichtung mit Stil: Holz soweit das Auge reicht

Wir waren nicht nur von der tollen Lage, sondern auch von dem einzigartigen Design des Hotels auf Anhieb beeindruckt. Nach einem sehr herzlichen und unkomplizierten Empfang ist uns sofort der unverwechselbare Stil des Hotels ins Auge gestochen. In der Einrichtung des Hauses spiegelt sich die heimische Handwerkskunst wider, die den Fokus auf die Verwendung von Naturmaterialien wie Lärche legt. Das Motto des im November 2014 eröffneten Hotels – mit einer rekordverdächtigen Bauzeit von nur acht Monaten – bringt den Charakter des Mama Thresl auf den Punkt: Urban soul meets the Alps! Es überkommt einen sofort ein Gefühl von Wärme und Behaglichkeit. Das Design des Hotels ist bis ins letzte Detail durchdacht: In jedem Raum riecht es herrlich frisch nach Holz. Die 50 Zimmer bestehen fast ausschließlich aus Lärchen- und Zirbenholz. Die offene Felsendusche und das Natursteinwaschbecken sind weitere Elemente der Bauweise mit natürlichen Materialien, was ein tolles Gesamtbild ergibt. Es gibt sechs verschiedene Zimmergrößen, teils mit freistehender Badewanne, kleiner Sauna oder Infrarotkabine. Darüber hinaus verfügt jedes Zimmer über einen eigenen Balkon. Wer sich etwas leisten möchte, bucht das Top-Zimmer mit eigener Dachterrasse, Außensauna und Hotpot. 

Mama Thresl Zimmer
Mama Thresl Zimmer (c) Outdoormind
Nette Details im Mama Thresl
Nette Details (c) Outdoormind
Mama Thresl Badezimmer
Mama Thresl Badezimmer (c) Outdoormind
Balkon zum Entspannen
Balkon zum Entspannen (c) Outdoormind

Herzhafte Hochgenüsse aus der Region

Im Empfangsbereich findet man die Lobby Lounge, die Island Bar und das Restaurant. Alles fließt ohne räumliche Trennung ineinander über. An der Bar gibt es neben den üblichen Klassikern auch jede Menge phantastische Eigenkreationen. Am Wochenende legt hier abends ein DJ auf. Um 0.30 Uhr ist Schluss, sodass man noch genügend Schlaf für die anstehenden Aktivitäten am nächsten Tag bekommt. Bei gutem Wetter lädt die Dachterrasse mit ihrer tollen Rundumsicht auf die Berge zum Verweilen ein.

Im Restaurant mit offener Küche bekommt man abends wunderbare Burger und perfekte Steaks – vom Lavasteingrill. Wer es lieber leichter mag, kann zwischen Suppen und Salaten wählen.

Das Frühstück lässt ebenso keine Wünsche offen: Vom Roastbeef bis zum Fair Trade Kaffee ist für jeden was dabei. Es werden auch immer wieder verschiedene Specials angeboten wie frische Smoothies oder Pancakes. Das Augenmerk wird hier – wie beim Abendessen auch – auf heimische Produkte und hohe Qualität gelegt. Laktosefreie und glutenfreie sowie vegane Produkte machen das Essensangebot komplett.

Leckeres Essen
Leckeres Essen (c) Outdoormind
Lecker Burger im Mama Thresl
Lecker Burger im Mama Thresl (c) Outdoormind

Aus der Tiefgarage zum Bikepark

Der Bikepark Leogang ist gerade mal einen Steinwurf entfernt, sodass man direkt aus der hauseigenen Tiefgarage die einminütige Fahrt zur Talstation der Ansitzbahn mit dem Bike zurücklegen kann. Im Hotel befindet sich auch eine Bike-Waschanlange sowie eine Bike-Werkstatt. Jedes Zimmer hat zudem seinen eigenen Ski-/Biketresor – so sind die liebsten Schätze immer sicher verschlossen.

Der Bikepark und das gesamte Gebiet um Leogang lässt das Herz eines jeden Zweiradjunkies höher schlagen – ganze 720 km Mountainbikestrecken gibt es um‘s Mama Thresl. Egal ob Downhill, Freeride oder leichte Rundtouren – hier kann sich jeder austoben. Wer seinen Fahrspaß gerne für zu Hause auf Kamera festhalten möchte, kann sich im Hotel die neuesten GoPro Modelle kostenfrei ausleihen.

Für die Bergsteiger gibt es nicht weniger Möglichkeiten: Wer sich richtig auspowern will, kann mit einer geführten Gruppe (oder auch auf eigene Faust) den Nuracher Höhenweg begehen. Die fünf Gipfel Tour ist eine der schönsten in den Nordalpen und mit 10-12 Stunden Gehzeit auch recht anspruchsvoll. Die Tour kann direkt im Hotel gebucht werden.

Blick auf den Bikepark Leogang
Blick auf den Bikepark Leogang (c) Outdoormind

Relaxen mit Panoramablick

Hat man sich dann nach einem langen Tag auf dem Bike oder auf den Füßen richtig ausgepowert, lädt der Wohlfühlbereich zum entspannen und relaxen ein. In der finnischen Panoramasaune mit ihrem Blick auf die Steinberge oder in den „Rest Coves“,den organisch geformten Ruhekojen aus Massivholz, kann man seinen Tag noch einmal Revue passieren lassen. Wer einfach nur die beeindruckende Natur auf sich wirken lassen möchte, kann sich im „Empty Room“ niederlassen: Der Raum zeichnet sich durch einen schwebenden Kamin und einem spektakulärem Panoramablick aus.

Wir haben uns im Mama Thresl mehr als wohl gefühlt. Wer der Stadt entkommen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Perfekt geeignet für alle, die nach einem Aktivwochenende mit Wellnessfaktor suchen und sich abends herzhaft-kulinarisch verwöhnen lassen wollen. Wir jedenfalls kommen gerne wieder!

Raum der Stille Wellness
Raum der Stille Wellness (c) Christian Schich

Outdoor-Programm im Mama Thresl

Das Mama Thresl bietet immer wieder verschiedene Aktionen an:

Vom Yogaseminar bis zum Triathlon Adventure ist alles dabei. Die nächsten Termine:

  • Rockdays & Rockdesaster Kletterfestival vom 30.7.2015 bis 2.8. 2015
  • Triathlon Adventure vom 22.8.2015 bis 29.8.2015
  • Mama Thresl loves Yoga Asana & Alpenglüh´n mit Steffi Biener und Katja Bartsch vom 22.9.2015 bis 26.9.2015
  • Yoga & Laufseminar : „Energie im Fluss mit Yoga und Laufen“ mit Tanja Seehofer & Larissa Kleinmann vom 22.10.2015 bis 24.10.2015

Mehr Informationen zum Hotel und den Packages gibt es unter http://www.mama-thresl.com

Hinweis der Redaktion: Wir wurden vom Mama Thresl zu diesem Aufenthalt eingeladen – Vielen Dank dafür. Unsere Leser dürfen sicher sein, dass wir stets unsere Ansichten und Begeisterungen vertreten.

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Nico
Sport, Natur, Reisen und Technik. Vom Mountainbike bis zur Actioncam - Nico interessiert sich in jeder Form für neue, spannende, innovative Dinge, die er draußen im Freien auf Funktionalität und Spaßfaktor testen kann. Auf dem Mountainbike fühlt er sich mindestens genau so wohl wie auf dem Snowboard. Da ist es klar, dass man ihn während seiner Freizeit am ehesten in den Bergen antrifft - egal ob mit oder ohne Schnee.