Die neue Superenduro-Waffe ist das Scott Genius LT 700 Tuned 2014, ein echter Hingucker im Gravity Bereich. Ist das nun DER Alleskönner in jeder Lage auf dem Bike? Wir werden das brandneue Superenduro diese Bikesaison testen und euch berichten. Optisch hat es unser Herz jedenfalls schon von Beginn an erobert. Es besticht durch die knalligen Akzente der Lackierung und die moderne Geometrie. Mehr Performance soll es auch mit den neuen Highlights geben und 26 Zoll war gestern: Das neue Superenduro gibt es mit dem neuen Laufradmaß 650B bzw. 27,5„ und dem von Fox mitentwickelten Fahrwerk.

Highlights SCOTT GENIUS LT 700 Tuned 2014

Natürlich wäre es nicht damit getan, einfach nur die Laufradgröße anzupassen. Scott hat den eigenen Anspruch hoch gesetzt und aufwändige Neukonstruktionen mit den besten Komponenten vorgenommen. Die Highlights des Genius LT 2014 700 Tuned hat im Gegensatz zum 2013er Genius LT Modell nur 170 Millimeter Federweg. Aber mit der neuen Laufradgrösse und dem Fahrwerk soll das neue „GLT“ nicht an Performance einbüßen sondern ganz im Gegenteil natürlich mehr bieten. Für wenig Gewicht wurde die Fox 34 Float, die um 10 Millimeter aufgestockt wurde, eingebaut. Die Zusammenarbeit mit Fox ist seit diesem Jahr neu. So werden sämtliche Modelle wie das Spark, Genius und Genius LT zukünftig mit Fox, statt DT Swiss Dämpfern ausgestattet. Die bekannte und bewährte dreifache Verstellung per Twinloc-Hebel am Lenker wird beibehalten. Es gibt den Trail- und den Climb-Mode, der praktisch über den Lenker eingestellt werden kann.

Das Scott Genius LT 700 Tuned macht sich auch beim Shuttlen in Finale Ligure gut
Das Scott Genius LT 700 Tuned macht sich auch beim Shuttlen in Finale Ligure gut (c) Outdoormind
Scott Genius LT 700 auf Tessiner Trails
Scott Genius LT 700 auf Tessiner Trails (c) Outdoormind
Das Genius LT 700 tuned macht auch eine gute Figur bei Downhillstrecken wie am Monte Tamaro
Das Genius LT 700 tuned macht auch eine gute Figur bei Downhillstrecken wie am Monte Tamaro (c) Outdoormind

Der mattschwarze HMX Carbon-Rahmen wurde ebenfalls angepasst und kommt mit einer galanten und modernen Linienführung mit orangen und roten Decals daher. Von der Geometrie her soll das Scott Genius LT 700 Tuned den Prinzipien der „Scott Geometry“ folgen. Diese zeichnet sich durch kurze Kettenstreben, eine niedrige Überstandshöhe, niedriges Innenlager, flachere Lenkwinkel und ein niedrigeres Oberrohr für mehr Platz auf dem Rad aus.
Das Top-Modell ist selbstverständlich mit dem Besten vom Besten ausgestattet wie der Sram X01 Gruppe, bei der 11 Ritzel am Hinterrad mit 420% ausreichen müssen. Der Vorteil ist, dass man so auf einen Umwerfen verzichten kann. Sott hat diesen durch eine obere Kettenführung von e*thirteen ersetzt, um das Abspringen der Kette bei ruppigen Passagen zu verhindern. Ein weiteres Highlight ist die Shimano XTR Trail-Scheibenbremse, leichte Syncross-Carbon-Anbauteile etc.
Was vermutlich absolut Rekordverdächtig ist: An 12,4 Kilo in dieser Federwegsklasse kommt so schnell wohl keiner ran.

Die Eckdaten:
– 12,4 kg (Rahmengewicht 2450 g inklusive Dämpfer)
– 170 mm Federweg
– verstellbarer Lenkwinkel 66,3° bzw. 66,8°
– Tretlagerhöhe 346/352 mm
–  Kettenstreben 439 mm

Kostenpunkt: 6.499 EUR (UVP)

Liebhaberstück: Scott Genius LT 700 Tuned
Liebhaberstück: Scott Genius LT 700 Tuned (c) Outdoormind

Fazit vorab: Es scheint so, als wäre das Bike wie für mich gemacht. Ich bin gespannt auf die Saison und freue mich schon auf ganz viele spannende Momente bergauf und bergab mit dem neuen Scott Genius LT 700 Tuned 2014. Die ersten Trails inklusive Shuttlen in Finale Ligure hat es bereits easy weggesteckt, die Räder laufen sicher und das Bike findet agil den Weg durch schnelle, aber auch ruppige Passagen. Wir halten euch auf dem Laufenden und werden berichten.

Weitere Bike Tests gibt es bei uns unter der Rubrik Mountainbike Test und Neuigkeiten aus der Bikeszene unter BIKE.