RIDE OMG Snowboard im Test

Lohnt es sich "NOT SORRY" zu sein?

Diesen Winter hatte ich die Gelegenheit, ein ganz besonderes Brett für Outdoormind zu testen. Das OMG von RIDE Snowboards besticht nicht nur mit coolem Design, sondern auch mit seinem asymmetrischen Shape. Diesen gab es zu Anfangszeiten des Snowboardens bereits, diesen Winter feiert er sein Comeback. Eigentlich für den Park entwickelt, macht das #OMG aber auch als Allrounder eine echt gute Figur! Aber ist es auch für den Einsatz als All-Mountain Board gemacht? Bei perfekten Bedingungen Ende Januar im Zillertal, im Februar am Kronplatz in Südtirol und zum Saison-Abschluss im März im Dachstein-West Gebiet durfte es zeigen, ob es sich lohnt „NOT SORRY“ zu sein…

OMG-FACTS

Der asymmetrische Sidecut sticht einem bei diesem Hybrid Twin Board sofort ins Auge. Durch die verkürzte Backside-Kante funktioniert die Schwungeinleitung besonders einfach, so werden auch Backside-Spins über den Kicker erleichtert. Roll-In Slimewalls (Urethan-Seitenwangen mit 3D-Fiberglassstruktur) sorgt für mehr Robustheit und Dämpfung bei gleichzeitig geringerem Gewicht. Das verringert die Vibration während der Fahrt. Weiters: Cleave Edge Kanten mit 50% mehr Stahl für mehr Widerstandsfähigkeit, Kantenbrüche werden dadurch reduziert.

Kathi beim Test vom Ride OMG Snowboard
Kathi beim Test vom Ride OMG Snowboard (c) Outdoormind

Die perfekt darauf abgestimmte DVA Bindung von RIDE ist ein lässig, bequemes All-Mountain, Freestyle-Modell – gut aussehend und dabei noch top funktionell. Voll verstellbare, ergonomische Straps sorgen für einen super Support, das leichte Edge Aluminium Chassis System punktet mit einem verstellbaren Heelcup.

Snowboarden in Österreich im Zillertal
Snowboarden in Österreich im Zillertal (c) Outdoormind
Ride OMG Snowboard Not Sorry
Ride OMG Snowboard Not Sorry (c) Outdoormind

FAZIT RIDE OMG Snowboard

Das OMG ist eine kleine, aber liebenswerte Bitch. Etwas gewöhnungsbedürftig – der erste Test katapultierte mich direkt mit Überschlag off-Piste… Durch die verkürzte Backside reagiert es blitzschnell, zu schnell wenn man anderes gewöhnt ist. Aber genau das sorgt nach kurzer Einfahrzeit für echten Spaß. Extrem drehfreudig bei geringerem Kraftaufwand – was besonders nach ein paar Stunden im Schnee seine Wirkung zeigt. Allerdings erfordert diese Kombination auch ein konzentrierteres Fahren, Verkantungen werden schneller bestraft. Bei extrem eisigen, steilen Stellen, die mehr Kanteneinsatz verlangen zeigt es leichte Defizite auf der Backside. Dafür ist es aber auch nicht primär ausgelegt. Genauso wie für exzessives Powdern im freien Gelände. Schläge auf der Piste wiederum steckt es ganz gut weg. Für meinen Geschmack würde ich das Snowboard länger fahren, mit 146 cm fand ich es einfach zu kurz für mich. Ein paar mehr Zentimeter mehr würden der Laufruhe und Stabilität beim Cruisen bestimmt gut tun. Alles in allem bekommt das #OMG aber einen fetten Daumen Hoch!

Ride OMG Snowboard im Test

Für alle Girls ist das Donuts-Design natürlich der Burner – für mich persönlich dürfte es ruhig etwas cleaner und lässiger sein, bin kein Krapfen-Fan ;) Schnee drauf, egal. Die Unterseite mit dem „NOT SORRY“-Schriftzug macht sowieso alles andere nebensächlich.

Für die Wintersaison 2016/17 werde ich defakto ein Auge auf das neue Material von RIDE Snowboards werfen… der Sneak Peak der Kollektion auf der ISPO war schonmal vielversprechend. Glaube, mit der richtigen Länge werden wir ein gutes Paar ;)

Preis: ca. 430 Euro, DVA Bindung ca. 200 Euro

Preis: Derzeit nicht verfügbar
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Preis: EUR 236,95
statt: EUR 429,95
Preis: Derzeit nicht verfügbar

www.ridesnowboards.com