Während wir zum Biken in Südafrika unterwegs waren, stand natürlich auch ein Stop im Garden Route Trail Park auf dem Programm. Der Bikepark ist bekannt für qualitativ-hochwertige Trails und dem tollen Wald von Knysna.

Bikepark an der Garden Route

Der Garden Route Trail Park befindet sich, wie der Name schon sagt, direkt an der Garden Route. 30 Minuten von Knysna entfernt landet man in einem wunderschönen Gebiet, das landschaftlich wirklich traumhaft ist. Weit und breit findet man Wälder und sattes Grün. Wie könnte es besser sein, als hier einen Bikepark zu bauen? Das hat sich wohl auch der Besitzer Rob Dormehl gedacht.

Garden Route Trail Park Empfang
Garden Route Trail Park Empfang (c) Outdoormind

Wenn man den Parkplatz erreicht, erahnt man bereits wie viel Aufwand und Herzblut in diesen Bikepark gelegt wurde. Am Eingang kann man einen Snack, Kaffee oder Getränk im Trail Café zu sich nehmen. Hier gibt es auch die Möglichkeit das Bike zu reparieren, denn Werkzeug ist ausreichend vorhanden.

Garden Route Trail Park Café
Trail Café (c) Outdoormind

Direkt gegenüber vom Café befindet sich der massive Pumptrack, auf dem auch vor kurzem das Darkfest stattgefunden hat. Ziemlich crazy was die Jungs da auf die Beine gestellt haben.

Pumptrack im Garden Route Trail Park
Pumptrack im Garden Route Trail Park (c) Outdoormind

Loop Of Doom

Aber was noch viel verrückter ist: Der Loop Of Doom, den Matt Macduff ins Leben gerufen hat. Das Teil ist völlig crazy! Nach 3 Jahren harter Arbeit und Recherche hat Matt Macduff dieses Projekt realisiert. Dass er nach seinem Versuch, diesen Loop zu durchfahren, „nur“ 10 Frakturen in seiner rechten Hüfte und 3 Frakturen in seinem rechten Knöchel zu verzeichnen hat, ist wohl mit Glück zu bezeichnen. Die Story dazu ist genauso spektakulär, wie der Bau dieses Elements. Aber lest selbst mehr dazu unter http://www.the-rise.com/loopofdoom

Loop Of Doom im Garden Route Trail Park
Loop Of Doom im Garden Route Trail Park (c) Outdoormind

Einen Shuttle, so wie wir es aus Europa kennen, gibt es in diesem Bike bzw. Trail Park nicht. Das heisst, wie wir es bereits aus anderen Orten in Südafrika kennen: Alles was wir runterfahren, muss auch hoch getreten werden. Aber kein Problem, mittlerweile haben wir das System ja verstanden.

Die Trails im Garden Route Trail Park

Es gibt über 25 Kilometer Trails, die gut markiert sind und passend zur Gegend ihre Namen tragen:

  • Wald Frenzy (10 Kilometer lang, technisch aber keine Steigungen, über den Karatara Fluss durch den Wald)
  • Crazy Creek (13,6 Kilometer lang, für erfahrene Biker mit einigen Steigungen und Sprüngen, durch den Wald und mit ein paar Flussdurchquerungen)
  • Jungle Fever (16,4 Kilometer lang, schnelle Downhills und knackige Uphills durch den Wald). Wer es in Kombination mag nimmt sich den Full Loop vor.

Garden Route Trail House

Unsere Unterkunft ist das nächste Highlight: Im Garden Route Trail House fühlen wir uns pudelwohl. Mitten im Park befindet sich dieses Haus und bietet daher die ideale Ausgangslage für das Trail-Abenteuer vor der Haustür. Eine Gruppe von bis zu 10 Personen findet hier Platz. Bikes natürlich ebenfalls. Einzig und alleine die Anfahrt ist etwas heikel, da auf dem Feldweg so das ein oder andere Schlagloch zu finden ist. Am besten tagsüber und nicht im Dunklen (so wie wir es gemacht haben) zur Unterkunft fahren. Ausser ihr habt einen Pick-up, dann ist diese Information natürlich nebensächlich. Unser Polo hatte da dann doch ein wenig Schwierigkeiten.

Garden Route Trail Park House
Garden Route Trail Park House (c) Outdoormind
Garden Route Trail Haus für Biker
Garden Route Trail Haus für Biker (c) Outdoormind

Fazit: Für ein Wochenende seid ihr hier gut aufgehoben. Wer zusätzlich noch Abwechslung braucht kann sich dann auf den Trails in Harkerville austoben. Für uns ein idealer Zwischenstopp!

Vielen Dank an Tyrone vom Bespoked Bike Shop für das Guiding.

Mehr Informationen zum Garden Route Trail Park findet ihr auch auf der Webseite: https://www.gardenroutetrailpark.com